Wo Märchen noch Träume haben

Es war einmal und ist noch immer - ein Fleckchen Erde im Irgendwo und stets im Nirgendwo - an dem die Zeit, wer hätte es gedacht, niemals still stand. Der Wald, der seine Wurzeln in jenes besagte Fleckchen Erde krallte und, der durch diese Beharrlichkeit seine Existenz sicherte, nahm kaum Notiz an seiner treuen Besucherin. An einem durchaus beliebig ausgewähltem Baum lehnte eine junge Frau, die ein umschlagloses Buch fest umklammerte. Ihre Augen waren unerlässlich auf die abgegriffenen Seiten gerichtet. Jeder Satz und jede Zeile wurde gelesen - einmal, zweimal, dreimal. Sie las all die Worte, die nicht ihre eigenen waren, und die sich dennoch so perfekt in ihr Leben fädelten als wären sie just in diesem Moment ihrer Seele entsprungen.

Advertisements

Create a free website or blog at WordPress.com.

Up ↑