Zwiebel-Chutney: Irische Erinnerungen selbst gemacht

Zwiebel_Chutney

Vier Monate Studium in Irland

Irish Breakfast, Scones und Shepherd’s Pie. Irland ist das Land der Leckereien. Doch einer Sache stand ich misstrauisch gegenüber: dem Zwiebel Chutney. In einem Lidl ekelte es mir entgegen. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass Zwiebel-Marmelade schmecken kann. Allerdings falsch gedacht. Nach dem ersten Toast mit den klebrigen Zwiebeln war ich hoffnungslos in die eingekochten Zwiebeln verliebt. Sechs Monate war ich nun ohne meinen neuen Lieblingsaufstrich. Heute war die Sehnsucht dann doch zu groß und ich ging dem Zwiebelnetz zu Leibe.

Überraschung: Mein Zwiebel-Chutney-Cover ist richtig lecker geworden. Ich freue mich schon auf das morgige Weihnachts-Frühstück!

Das Chutney ist zudem ein echt unkomplizierter Frühstücks-Gefährte, einfach selbst ausprobieren und überraschen lassen. Einige Skeptiker konnte ich bereits erfolgreich überzeugen.

Zutaten für zwei kleine Einmachgläser

Anleitung zur Zwiebel-Erinnerung

Den Zwiebeln aus ihrem Mantel helfen und klein hacken. Auf der heißen Kochplatte in einem Topf mit dem Öl anbraten. Ich vermute, dass ich an diesem Punkt sagen muss: bitte glasig anbraten. Mir ist das allerdings Zwiebel wie Knoblauch.

Den Zucker hineinschütten, umrühren und die Flüssigkeiten Rotwein und Balsamico Essig hinzufügen. Nochmal alles umrühren und den zwiebeligen Duft einatmen.

Nun ist es an der Zeit den Akazienhonig, den Zimt und das Salz  dem klebrigen Schicksal im Topf hinzugeben. Wieder rühren und rühren.

Unter kontinuierlichem Umrühren auf mittlerer Hitzestufe köcheln lassen. Das machen wir ungefähr eine halbe Stunde lang. Jetzt geht es in die zweite Halbzeit. Das Zwiebel Chutney weitere 30 Minuten auf kleinster Hitzestufe einkochen lassen.

Soo fast fertig. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Zwei kleine hübsche Einmachgläser mit dem Chutney befüllen und auf’s Frühstück freuen.

Übrigens das Chutney schmeckt auch super zu Fleisch, Käse und eigentlich zu allen anderen Sachen auch. Hardcore-Zwiebel-Fans können es auch pur genießen. 

Guten Hunger!

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2 thoughts on “Zwiebel-Chutney: Irische Erinnerungen selbst gemacht

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