Gastbeitrag: Kleine Freuden für den Gastgeber

10928097_4732440324419_107682912_nOh ein Gastbeitrag in meinem Blog. Das ist schön. Vielen Dank an meine liebe Freundin Lisa W. für ihre tolle Idee und die Rezepte.

Selbst gemacht ist doch immer noch am besten.

Wer kennt das nicht? Man ist auf eine Feier oder zu einem leckeren Essen eingeladen und fühlt sich ein wenig unwohl, weil entweder viel Geld oder viel Aufwand Zwecks Verköstigung der Gäste in die Hand genommen wurden. Aber was bringt man als kleine Aufmerksamkeit? Ganz klassisch eine Flasche Wein? Geht immer, ist aber doch eigentlich ziemlich einfallslos 😉

An Silvester war es bei uns wieder soweit. Wir waren eingeladen. Wir sollten nichts weiter mitbringen außer guter Laune und uns selbst und doch wollten wir unserer Gastgeberin eine kleine Freude machen.
Also ran an die Flaschen und Gläschen und her mit dem Geschenk. Ein kleines Körbchen an kulinarischen Köstlichkeiten sollte es werden. Natürlich selbst gemacht.

Wir entschieden uns für eine kleine Zusammenstellung aus Zitronen-Salz & Chili-Öl für das Verfeinern leckerer herzhafter Gerichte und Zimt-Zucker & Vanille-Sirup für den besonderen Pfiff für Kaffee & Co. Der Vanille-Sirup ist übrigens mein Favorit… Der schmeckt sooo lecker, dass ich gleich noch eine Portion für mich gekocht habe 😀

Und was soll ich sagen… Die Gastgeberin hat sich auch riesig gefreut.

Am Schluss das Beschriften natürlich nicht vergessen!
Entweder alles mit kleinen Schildchen versehen und mit einem schönen Band an den Gläschen und Fläschen fest machen oder aber kleine schöne Aufkleber beschriften und damit das Werk verzieren. Und fertig ist das Gastgeschenk.

Hier geht’s zu den Rezepten…

Zitronen-Salz

2-3 Zitronen
100 Gramm grobes Meersalz
1 kleines Weckglas

Den Backofen auf 100 Grad, Umluft 80 Grad, Gas kleinste Stufe vorheizen. Zitronen heiß abspülen und trocken reiben. Die Schale mit einem Sparschäler dünn abschälen, auf einem Backblech im Ofen etwa 1 Stunde 30 Minuten trocknen lassen. Getrocknete Orangenschale fein hacken. Salz im Mörser grob zerstoßen und mit Zitronenschale mischen. Zitronensalz in Gläser füllen und einige Tage durchziehen lassen.
Für den Notfall: Anstatt frischer Zitronen kann man auch Zitronenabrieb aus dem Tütchen nehmen… Aber ist halt dann auch nur halb selbst gemacht und muss vorsichtig dosiert werden.

Chili-Öl

eine Glasflasche
1 TL getrocknete Chilis
200 ml feines Olivenöl

Vorsichtig die grob zerkleinerten Chilis in die Flasche füllen und mit Olivenöl aufgießen. Ganz einfach geht’s mit einem kleinen Trichter. Danach einmal gut schütteln, damit sich Chili und Öl gut vermischen können und am besten ein zwei Tage vor dem ersten Gebrauch ziehen lassen, damit das Öl auch die Schärfe annehmen kann. Anfänglich vielleicht ein wenig vorsichtig dosieren, je nach Schärfegrad der Chili wird schließlich auch das Öl später mild oder scharf.

Zimt-Zucker

1 Weckglas
Zucker (die Menge ist ein wenig abhängig von der Größe des Glases)
2 Zimtstangen

Man nehme den Zucker fülle ihn in das Glas und stecke die Zimtstangen hinein. Je länger man diesen schon im Zucker desto intensiver ist das Zimtaroma. Wer nicht so lange auf ein Ergebnis warten möchte kann auch etwas tricksen und einen viertel Teelöffel Zimtpulver mit dem Zucker vermischen. Danach alles in das Weckglas füllen und fertig ist der winterliche Zucker.

Vanille-Sirup

eine Glasflasche (ca. 300 ml)
2-3 Vanilleschoten
200 g Zucker
200 ml Wasser

Die Vanilleschoten der Länge nach aufschneiden und das Mark herauskratzen. Der beste Trick um nichts vom guten Vanillemark zu vergeuden: vorher schon ein wenig Zucker auf dem Brett verteilen und darauf arbeiten. Der Zucker fängt dann die Vanille gut auf . Anschließend Vanillemark und -schoten, Zucker und 200 ml Wasser in einen kleinen Topf geben und aufkochen, dann bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten kochen lassen. Die Flüssigkeit soll ganz leicht eingedickt sein, nicht sirupartig, denn beim Abkühlen wird sie noch dickflüssiger. Die kochend heiße Flüssigkeit in eine mit kochendem Wasser ausgespülte Flasche füllen. Sofort verschließen und abkühlen lassen. Hält sich, einmal geöffnet, im Kühlschrank wochenlang.

Damit schmeckt jeder Milchkaffee gleich doppelt so lecker. Versprochen! 😉
Die nächste Party kann also kommen!

Eure Lisa 😉

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