Widdersdorf – eine Erinnerung an alte Tage

 

Widdersdorf

Vor ungefähr zehn Jahren habe ich zur Schulzeit einen Text über Köln Widdersdorf geschrieben, den ich – nun da sich dort viel getan hat – nicht vorenthalten möchte.

Widdersdorf – Eine Idylle

Zwei Supermärkte, fünf Kioske, ein Reisebüro, Wohnsitz des Geißbocks des 1. FC Kölns und noch viele weitere Attraktionen, die Widdersdorf zu dem machen, was es ist: ein Dorf in einer Stadt mit einer Millionen Einwohnern. Widdersdorf besitzt eine Widdersdorfer Interessen Gemeinschaft, die WIG, deren Erfolge darin liegen, den ersten Widdersdorfer Kreisel mit ein Paar süßen Bäumchen bepflanzt zu haben und die Gestaltung der Hauptstraße gewährleisten.

Aber, Widdersdorf soll wachsen. Es entsteht ein Wohnparadies, das “Widdersdorf Süd” heißen und aus verschiedenen Gebieten bestehen soll. Dazu wird das Feld genutzt, um mit Köln Lövenich gleich zuhalten. Dadurch wird auch eine Möglichkeit für die Adidas tragende High Society, die im Moment ihre Meetings an den Kiosken rund um die Hauptstraße haben, ihre Gemeinschaft zu vergrößern und nach Widdersdorf-Süd zu expandieren, ermöglicht – wo sicherlich noch mehr Kioske zur Verfügung gestellt werden.

Wer gerne Kontakt mit den Nachbarn hat, ist hier genau richtig. Nachbarschaftsgespräche werden in Widdersdorf ganz groß geschrieben, denn hier wird man noch freundlich darauf hingewiesen, dass man zu laut auf seinem eigenen Balkon telefoniert und die Nachbarschaft nun über die ganze Familiengeschichte aufgeklärt sei.

Auch die Freunde der Grillsaison werden hier ihr Glück finden. Im Sommer kommt man in den Genuss des täglichen Grill-Geruchs, der sich bei einem selber im Wohnzimmer wie eine Wolke an der Decke sammelt. Gut, Vegetarier sollten vielleicht im Sommer die Fenster geschlossen halten. Aber, Menschen, die selber zu faul sind den Grill zu betätigen und den Geruch von Kohle nicht missen wollen, sind hier genau richtig.

Letztendlich, lohnt es sich für jeden, wenigstens ein einziges Mal, durch Widdersdorf hindurch zufahren.

Anmerkung meines heutigen Ichs: Widdersdorf ist immer noch ein charmantes kleines Dörfchen, in der die Uhren ein bisschen anders ticken. 

 

 

 

 

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