Widdersdorf – eine Erinnerung an alte Tage

  Vor ungefähr zehn Jahren habe ich zur Schulzeit einen Text über Köln Widdersdorf geschrieben, den ich - nun da sich dort viel getan hat - nicht vorenthalten möchte. Widdersdorf - Eine Idylle Zwei Supermärkte, fünf Kioske, ein Reisebüro, Wohnsitz des Geißbocks des 1. FC Kölns und noch viele weitere Attraktionen, die Widdersdorf zu dem... Continue Reading →

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Dem Glück auf der Spur

Das Glück ist ein Künstler der Verwandlung. Mal liegt es auf der Straße, reitet auf dem Rücken der Pferde, ist mit den Dummen und zu Zeiten ist es ein frisches Diebels. (Anmerkung: Die Werbung schlägt das letztgenannte als Definition für Glück vor.) Ich jedoch suche mein Glück in chinesischen Glückskeksen. Aus Gründen der Nachhaltigkeit verputze ich gleich zehn hintereinander. Dadurch wandert es... Continue Reading →

Wenn die Stimmung trügt

Zu jenem Morgen hatte ich den Höhepunkt der Gleichgültigkeit meiner selbst erreicht. Ach, was erzähl ich, mit einem galanten Schritt war ich über den Zenit in die Verlodderung gestürzt. Die löchrige Jogginghose glich einer ausgelagerten Speisekammer. Am Hosenbein, auf Höhe der Knieknehle, klebte noch ein Faden Käse, der Zeuge der vornächtlichen Pizzaorgie gewesen war. Die zwei Nächte... Continue Reading →

Die Haselnusstorte fällt nicht weit vom Stamm

„Das ist doch Ironie des Schicksals“, seufzte das Eichhörnchen mit Nussallergie und warf das sahnige Stück Haselnusstorte aus dem Nest. Während es in Gedanken die köstlichsten Nuss-Desserts verspeiste, spazierte weit unten am Boden nichtsahnend ein Feldhamster durch das trockene Gras. Das nussige Geschoss von oben bemerkte er erst, als es ihn von Pfote bis Kopf bedeckte.

Undefined Thoughts.

Derzeit war es immer so. Wann es einmal anders war und wie es angefangen hatte, wusste niemand. Am Himmel applaudierte der Donner der Welt unter sich zu. Es würde nicht lange dauern bis der Regen dies als Startsignal begriff und im Sturzflug zu Boden jagte. Unter einem beliebigen Baum in einem beliebigen Park stand ich.... Continue Reading →

Horcht wer kommt von draußen rein, da muss wohl jemand einsam sein.

Im Fernsehen lief einer der zahlreichen Rückblicke auf das Jahr 2013. Tränen, Freude, Bilder aus fernen und nahen Welten, akzeptable Live-Acts und ein schlechter Moderator - das war's also, unser 2013. Mit aufmerksamen Augen folgte ich der gespielten Euphorie über das baldige Ende des alten Jahres. Als es an der Tür klingelte, schreckte ich unversehens auf. Ich wusste, dass keiner meine Freunde unerwartet vor meiner Tür stehen würde. Unangekündigte Besuche standen auf meiner „Bitte-lass-das-Liste“ ganz oben.

Das Jahr 2013 gibt sich die Ehre. Oldies but Oldies.

Da wir nun wieder ein Jahr irgendwie rumbekommen haben, schmeiß' ich mal drei alte Einträge aus den letzten zwei Jahren auf den Teller. Nächtliche Gedanken stehen nun mal nicht auf Riesenräder. „Wir geben nochmal Vollgas!“ Die Stimme des Schaustellers schallt über die Kirmes. Eine Gruppe von Gedanken sind anscheinend gut dabei und applaudieren ihm triumphierend: „Yehaaaa wir wollen noch eine Runde nächtliches Gedankenkarussell fahren!“ Während Gedanke Angst bitterlich zu weinen und betteln beginnt: „Uhh, das ist mir doch zu schnell hier, ich möchte aussteigen.“ Grölt hinten dran, auf einem rosa Pony Gedanke Gleichgültigkeit: „Du Weichei, voll geil hier. Stell dich nicht so an, ist doch alles super.“ Der Karussell-Betreiber spornt die Gedanken an: „Ich glaub wir bringen noch ein bisschen Schwung in die Kiste!“ und wirft währenddessen Gedanken Rache auf das Karussell.

Wo Märchen noch Träume haben

Es war einmal und ist noch immer - ein Fleckchen Erde im Irgendwo und stets im Nirgendwo - an dem die Zeit, wer hätte es gedacht, niemals still stand. Der Wald, der seine Wurzeln in jenes besagte Fleckchen Erde krallte und, der durch diese Beharrlichkeit seine Existenz sicherte, nahm kaum Notiz an seiner treuen Besucherin. An einem durchaus beliebig ausgewähltem Baum lehnte eine junge Frau, die ein umschlagloses Buch fest umklammerte. Ihre Augen waren unerlässlich auf die abgegriffenen Seiten gerichtet. Jeder Satz und jede Zeile wurde gelesen - einmal, zweimal, dreimal. Sie las all die Worte, die nicht ihre eigenen waren, und die sich dennoch so perfekt in ihr Leben fädelten als wären sie just in diesem Moment ihrer Seele entsprungen.

Zeit, Zeit, Zeit ist Utopie

Der Motor der Zeitmaschine knatterte. Peter sah auf den Beifahrersitz und grinste. Neben ihm saß sein Gefährte Julian, der in einem dicken Wälzer mit dem Titel "Zeitgeschichte für Anfänger" blätterte. Schließlich blickte Julian auf und entschloss, "Gemäß unseres Zeitplanes können wir uns einen Zeitsprung von drei Jahren leisten."

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